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Presseberichte

   

Artikel in den BNN am 8. Mai 2009

Grandioses Musikerlebnis

Im Jahr seines 100.Geburtstages stellte sich der Männergesangverein 1909 Wiesental mit einem anspruchsvollen Programm den Gästen in der voll besetzten Wagbachhalle in Wiesental vor. Die Vielseitigkeit des Programms wurde erquickend durch ein Geburtstags-Ständchen vom Felix-Chor mit 40 Kindern des Kindergartens St.Jodokus (Dirigent Heinrich Kretzler) eröffnet und nach begeisternden Kinderliedern vom Projektchor fort gesetzt.
Dirigent Matthias Alteheld setzte die musikalischen Beiträge in das Licht der ´Erinnerungen und Träume´ und lobte, wie auch Vorstand Peter Streib, Fleiß und Herzblut der 96 Sängerinnen und Sänger, mit welchem sie die vorangegangenen Proben bis zur Konzertreife absolvierten.
Vor der frühlingshaften Bühnenkulisse eroberten die Träumereien durch den gemischten Chor mit "Zur Feier" und "Dreaming", den Frauenchor mit "Träume" und "Memory" sowie den Männerchor "Jahre kommen" und "Wisst ihr wo ich gerne weil" die Herzen des Publikums. Lob spendeten vom Sängerkreis Bruchsal, Vorsitzender Manfred Zimmermann und Frauenchor-Referentin Christa Leidig sowie aus Waghäusel Bürgermeister Walter Heiler und Ehrenbürger Robert Straub den musikalischen Leistungen.
Die jungen Musiker der Big-Band der Musikschule Waghäusel-Hambrücken mixten unter flotter Stabführung von Erhard Pflug Titel der Erinnerungen und Träume so gekonnt auf Blasinstrumenten und Schlagzeugen, dass der Rhythmus alle Zuhörer erfasste.
Aus der Schlager- und Pop-Szene ließen die Chöre das Publikum durch die Lieder "Du passt so gut zu mir", "Über den Wolken", "Über sieben Brücken musst Du gehen" (Gemischt), "Mann im Mond" (Männer) und "Für mich soll´s rote Rosen regnen" (Frauen) noch einmal so recht in Erinnerungen schwelgen. Zugaben der Chöre und Musiker sowie ein stehend applaudierendes Publikum werden allen Beteiligten an diesem großartigen Musik-Erlebnis noch lange in erbaulicher Erinnerung bleiben: "Ein super Event!"
Text/Foto:RARO

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Artikel in den BNN am 8. Juni 2009

Zelterplakette des Bundespräsidenten für Hundertjährigen / Landrat Dr. Christoph Schnaudigel überreichte die höchste Auszeichnung

Waghäusel-Wiesental (ber). Lob, Dank und Anerkennung gab es zuhauf für den 100-jährigen Jubilar, der, wie alle Redner feststellten, "sich in blendender Verfassung befindet." Ja, das hätten die Gründungsvater noch erleben sollen: den Festzug zur Wagbachhalle, die Begleitung durch den Fanfarenzug, die hübschen Festdamen, die große Schar von Sängerinnen und Sängern, die imposanten Auftritte, die dicken Komplimente, die hochkarätigen Ehrungen, die würdige Feier.
Der Höhepunkt beim Festbankett des "Männergesangvereins" Wiesental war die Überreichung der Zelterplakette durch Landrat Dr. Christoph Schnaudigel. Mit großen Urkunden zeichneten der Deutsche Chorverband und der Badische Chorverband, vertreten durch den Sängerkreisvorsitzenden Manfred Zimmermann, den Wiesentaler Verein aus.
Der schwere "Zelter" aus Bronze, vom Bundespräsidenten verliehen, ist eine Auszeichnung für Chorvereinigungen, die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben. Auf der Vorderseite ist der deutsche Musiker, Komponist und Dirigent Carl Friedrich Zelter zu sehen, auf der Rückseite der Bundesadler mit der Umschrift "Für Verdienste um Chorgesang und Volkslied". Die Plakette gibt es frühestens zum 100-jährigen Bestehen eines Chores.
Von der "Macht der Musik", die vieles bewege, sprach Landrat Schnaudigel. Es sei nicht selbstverständlich, dass sich ein Verein so lange, so kontinuierlich und so erfolgreich dem Gesang widmet. Dem Geburtstagskind bescheinigte er, "ein stattlicher Chor mit einem modernen Liedrepertoire" zu sein. Mehr als 100 Jahre lang habe der MGV das öffentliche Leben bereichert, meinte Bürgermeister Walter Heiler. Besonders lobte das Stadtoberhaupt die Felix-Patenschaft für den Kindergarten St. Franziskus: "Der MGV hat Vorbildliches geleistet. Ich hoffe, dass diese Arbeit ihre Früchte trägt", betonte Heiler und würdigte auch die soziale Funktion des Gesangvereins und seine Verlässlichkeit im Vereinsleben der Stadt.
Alle Gratulanten, darunter der Vorsitzende der Ortsvereine, Heiko Mail, sprachen von einer "Erfolgsgeschichte" des MGV. Schon bei seinem Auftritt zur Eröffnung des Festbanketts hatte der gemischte Chor - in schmuckem Outfit - bewiesen, dass er die verteilten Komplimente zu Recht verdient. Auf das epochale Ereignis wiesen auch die blumenreiche Dekoration, das in Gelb gehaltene Ambiente und die auf der Bühne goldglänzende Zahl "100" hin.
"Wir stehen in den Fußstapfen unserer Gründungsväter", versicherte MGV-Vorsitzender Peter Streib. Auch weiterhin gelte: "Singen verbindet die Menschen." Zu Beginn der Veranstaltung hatte Ellen Metzger die markantesten Ereignisse des Jahres 1909 in Erinnerung gerufen, auch den damaligen "Orgelstreit", der letztlich zur Gründung des MGV führte. Den Prolog trug Festdame Anna Kretzler vor, die mit ihren drei Kolleginnen Lydia Jungkind, Eva Jungkind und Anna Schmitt ein bezauberndes Bild abgab. Zu der Sängerschar, die gesanglich gratulierte, gehörten der "Liederkranz" Neudorf, der "Liederkranz" Nöttingen und der "Frohsinn" Büchig. Den zweiten Teil des Abendprogramms gestaltete die Band "WörnerCocktail".

(Werner Schmidhuber)


 
Artikel in den BNN am 9. Juni 2009

62 Frauen und Männer für 2.300 Mitgliedsjahre geehrt

Hohe und höchste Auszeichnungen des Deutschen Chorverbands (DCV) und des Badischen Chorverbands (BCV) gab es für 13 "hochverdiente Sängerinnen und Sänger" des Männergesangvereins 1909 Wiesental beim Festbankett zum 100-jährigen Bestehen des Vereins. Urkunden und Ehrennadeln in Gold händigte Manfred Zimmermann, Vorsitzender des Sängerkreises Bruchsal, aus. 62 Frauen und Männer, die zusammen mehr als 2 300 Mitgliedsjahre erreichten, erhielten "glänzende" Auszeichnungen. Auch der MGV selbst ehrte eine Reihe langjähriger Chorsänger und Mitglieder.
Seit sechs Jahrzehnten bereichern Albert Decker, Fridolin Gentner, Gilbert Gentner, Franz Knebel, Fritz Schönecker, Heinrich Schuhmacher, Konrad Schwegele und Wilfried Vogel den Chor. Ein halbes Jahrhundert hat Leonhard Amann erreicht. Seit 40 Jahren ist Uwe Kühner dabei. Auf 25 Jahre können Peter Hornbach, Irmgard Schuhmacher und Lucie Schweikert verweisen. "Insgesamt fast 600 Sängerjahre, 600 Jahre Treue und Verbundenheit, Pflichtbewusstsein und Engagement, darauf ist der Sängerkreis mächtig stolz", betonte der Kreisvorsitzende.
Die Auszeichnungen und Würdigungen durch den Verein selbst nahmen Vereinschef Peter Streib und die Vorsitzende des Frauenchors, Irmgard Hanebeck, vor, die auch die Urkunden, Ehrennadeln oder Ernennungen zu Ehrenmitgliedern überreichten. Vor mehr als 60 Jahren waren Werner Bub, Rudolf Day, Karl Groß, Kurt Kallenberger, Herbert Machauer, Josef Meid, Erich Schweikert und der langjährige Kreischorleiter Rudolf Rolli dem MGV beigetreten.
Auf 50 Mitgliedsjahre kommt Eugen Wittemann. Zu den "40-Jährigen", die zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden, gehören Albert Grassel, Josef Knebel, Karl-Heinz Kölmel, Erhard Machauer und Emil Simon. 18 Frauen ernannte der Verein zu Ehrenmitgliedern. Dabei handelt es sich um Gründungsmitglieder des vor drei Jahrzehnten ins Leben gerufenen Frauenchors, so Anita Amann, Klara Amann, Rosalinde Amann, Erika Bischoff, Marliese Blumhofer, Elfriede Decker, Rosemarie Dunke, Maria Fritz, Elke Gentner, Brigitte Groß, Helga Heißler, Erika Hotel, Rita Machauer, Ellen Metzger, Monika Metzger, Helga Schuhmacher, Hildegard Stork und Lioba Wilhelm.
Ernennungen zum Ehrenmitglied wurde auch drei Männern zuteil: Hermann Machauer, Ewald Metzger und Peter Streib. Die silberne Ehrennadel erhielten die beiden Aktiven Esther Amann und Ulrike Streib. Auszeichnungen für 25-jährige Mitgliedschaft gab es für Gerda Baumann, Bernhard Gentner, Günther Hoffmann, Gerlinde Käpplein, Ulrich Ruppenstein, Gerd Weber und Inge Woll.
Besondere Ehrungen hatte der Sängerkreis Bruchsal bereits vor den Jubiläumstagen vorgenommen und dabei Heinrich Kretzler, Leonhard Amann, Uwe Kühner und Peter Streib bedacht. Beim Festbankett zeichnete Manfred Zimmermann zeichnete Zimmermann darüber hinaus die Vizedirigentin Ellen Metzger mit der "Ehrenbrosche" des Sängerkreises aus.
(Schmidhuber)

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Artikel in den BNN am 12. Juni 2009

           
 

"Kehrwisch" holte erneut den Goldpokal / Fünfstündiges Programm beim "Grand Prix" mit buntem Vereinsabend des MGV 1909

Waghäusel-Wiesental (ber). Wenn auch überall der "Grand Prix" groß angekündigt war: Der internationale Gesangswettbewerb 2009 in Moskau musste nicht wiederholt werden. Nicht im badischen Wiesental und auch nicht in der dekorierten Wagbachhalle. Seit vielen Jahren wird in dem Waghäuseler Stadtteil der "Grand Prix" vergeben. Dafür zeichnet der MGV 1909 verantwortlich, der dazu Amateur-Gesangskünstler der Stadt einlädt. Dass die bewährte Veranstaltung auch zum Festprogramm des 100-jährigen Geburtstagskindes gehören würde, lag auf der Hand.
Was den Beifall des Publikums anbelangte, so konnte das Wiesentaler Ereignis mit dem Eurovision Song Contest konkurrieren - wenn auch das Outfit der Akteure etwas züchtiger ausfiel als das der US-Erotik-Tänzerin Dita von Teese, die sich für Deutschlands Erfolg gelüftet hatte. Nicht lange brauchte die dreiköpfige Jury mit Bürgermeister Walter Heiler, Festdirigent Matthias Alteheld und Stadtrat Uli Roß zu überlegen und zu begründen, warum sie dem Vorjahressieger "AWO-Kehrwisch" erneut den großen Preis in Form eines Goldpokals zusprachen. Die goldglänzende Gruppe, die gleich drei Mal auftrat, verstand es glänzend, die Konkurrenten des "Jahrgangs 1941" und der "Wissädalä Fasenachdä" zu parodieren und damit auszustechen.
Musik und Gesang, Tanz und Show, Spaß und Unterhaltung gab es beim Abend der Vereine, in den der Grand Prix eingebettet war. Alle verstanden es, das Publikum mitzureißen oder gar einzubeziehen, so der Chor des Altenwerks mit gesanglichen Erinnerungen an die "gute alte Zeit" und der Musikverein "Harmonie" vor allem mit dem Badner Lied. Viel Beifall erhielten die Phoenixgarde des TSV Wiesental und die Schautanzgruppe des Fußballvereins 1912, die Rambazamba-Truppe "Woghaislä Fuddigl" und der Tennisverein Wiesental, dessen "Abba"-Formation im Nu die Herzen im der Halle eroberte.
Die Stimmungskanonen der "Töne Bruhrains", wieder einmal in Bestform, vor allem Moderator Matthias Knebel, besangen die "supergeile" Stadt Waghäusel und gaben kund: "Wissädälä konnsch net werre, Wissädälä muss mä soi". Das Finale bestritten die "Kerrlocher Spraddl" mit Bürgermeister Walter Heiler am Flügel und etlichen Solisten am Mikrophon, die eine gelungene Liedauswahl präsentierten.
(Schmidhuber)

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  Artikel in den BNN am 10. Juni 2009            

Höchste Punktezahl für die Kirrlacher "Frohsinnler" / T agesbestleistung und Trophäe/
15 Goldpokale beim Volksliederwertungssingen


Waghäusel-Wiesental (ber).
Frohsinn allenthalben, als der "Frohsinn" Kirrlach den größten und prächtigsten Goldpokal entgegennahm. Ein Riesenjubel herrschte unter den "Frohsinnlern", als Festdirigent Matthias Alteheld die einzelnen Wertungsergebnisse bekannt gab, die von Gerd Zellmann, Vorstandsmitglied im "Fachverband Deutscher Berufschorleiter", als Juror des Volksliederwertungssingens stammten. Mit 205 von 210 möglichen Punkten erzielte Kirrlach die Tagesbestleistung aller Männerchöre. Die zweite "Tagesbestleistung", die für gemischte Chöre ausgesetzt war, bekam der "Liederkranz" Sandhausen zugesprochen, der jedoch deutlich hinter den Kirrlachern lag.
Unter seinem Dirigenten Richard Trares war vom "Frohsinn" eine konzentrierte starke Leistung geboten worden. Vor allem die moderne Chorliteratur, die mitreißende Dynamik, die einwandfreie Interpretation und das zauberhafte Klangbild dürften zum großen Sieg beigetragen haben. Durchweg beeindruckend fielen die Auftritte aller Chöre aus, die ein kompetentes Publikum mit starkem Beifall honorierte. Trotz unterschiedlicher Größenordnungen - die Spanne reichte von 25 bis 85 Aktiven auf der Bühne - zog jeder der 15 mitwirkenden Gesangvereine alle Register, um die Zuhörer und besonders den Wertungsrichter mit sorgfältig ausgewähltem Liedgut und gesanglicher Glanzleistung in den Bann zu ziehen.
Erster beim Volksliederwertungssingen in der Klasse der kleineren Männerchöre M 5 wurde die "Eintracht" Neuthard, die gleich sieben stärkere Chöre überrundete. In der nächst höheren Stufe M 4B schnitten die Sänger des MGV 1876 Weiher am besten ab. In der Klasse M 3 holte Heiligkreuzsteinach den ersten Platz. Konkurrent Mingolsheim hatte "außer Konkurrenz" gesungen. Bei den gemischten Chören holte die "Eintracht" Hambrücken den G-3-Pokal. In der Königsklasse M 1 setzten sich die Kirrlacher souverän vor die Pfälzer aus Wörth, die lediglich auf 202 Punkte kamen, und ließen auch die "Concordia" Blankenloch (197 Punkte) weit zurück. Aus dem 270 Kilometer entfernten Sauerland war sogar der Meisterchor der "Eintracht Aue-Wingeshausen" in den Waghäuseler Stadtteil gekommen, der mit der Teilnahme am Volksliederwertungssingen einen Zwei-Tages-Ausflug verbunden hatte.
Nach dem fast vierstündigen Wettbewerb trafen sich 30 Chöre aus der näheren und weiteren Umgebung zum Freundschaftssingen und unterhielten die Gäste in der Wagbachhalle. Die weiteste Anreise der befreundeten Gesangvereine, die dem 100-jährigen Geburtstagskind MGV Wiesental ihre Aufwartung machten, legte wohl die "Hohe Murg Einheit Forbach" zurück.

(Schmidhuber)

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